Faszination Kraniche

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Kranichen, Rehe und Milane als Frühlingsboten


Kranichen, Rehe und Milane als Frühlingsboten

Auf der Suche nach dem Frühling auf den Feldern und Wiesen rund um Sanitz

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Am Wochenende mitten im Februar lockte die warme Frühlingssonne die ersten Blüten. Überall sind seitdem Schneeglöckchen, Märzenbecher, Winterlinge und Krokusse zu sehen und gleichzeitig sind seit Tagen die Kraniche zu hören. Es war einfach wunderbar das Trompetenkonzert der Vögel wieder zu hören. Auch wenn immer mehr Kraniche in Mecklenburg Vorpommern überwintern und ich im Februar des vergangenen Jahres die Kraniche an der Peene im Schnee beobachtet habe, sind die Kraniche Boten des Frühlings. Also machte ich mich auf Weg, um auf den Wiesen und Feldern rund um Sanitz die Vögel des Glücks zu suchen. Ich habe in den vergangenen Jahren schon viele Berichte über meine Kranichbeobachtungen im Februar veröffentlicht und es macht immer wieder viel Freude die Kraniche im Frühling zu entdecken.  Doch dieses Mal war es anderes als in den vergangenen Jahren. Es waren viele Tiere auf den Wiesen unterwegs, die das warme Wetter genossen haben. Ich konnte den ersten Rotmilan waren auf den Freileitungen und im Flug zu erleben. Rotmilan-Paare bleiben einander oft über Jahre treu, auch wenn sie den Winter nicht gemeinsam verbringen. Bei der Rückkehr ins Brutgebiet finden sie einander wieder. Ich denke, dass es nicht mehr lange dauert und beide Vögel ihren Horst wieder in Besitz nehmen. Dann bin ich fast über einen Sprung Rehe gestolpert. Mit einem Mal brachen drei Rehe keine 10 Meter vor mir aus den Büschen hervor und flüchteten mit großen Sprüngen über die Wiesen. Ich hatte schon gedacht, dass mit der hastigen und geräuschvollen Flucht die Pirsch auf die Kraniche vorbei ist. Aber als ich nur wenige zig Meter entfernt, auf eine Lichtung trat standen und lag dort völlig entspannt weiteres Rehwild. Es war eine wunderbare Idylle in der Frühlingssonne. Ich habe die Momente mit den Tieren Aug in Aug genossen  und ich habe mich gefreut, dass ich in den vergangenen Monaten die Rehe als Motive für meine Wild life Aquarelle entdeckt habe. Die Szene erinnerte mich an mein AquarellKuck mal, wer da kuckt“ 😉. Doch auch diese Idylle hatte irgendwann ein Ende, denn mit lautem Geschrei folg ein Kranichpaar über die Bäume. Irgendwas hatte die Vögel in unmittelbare Nähe aufgeschreckt. Trotz aller Aufregung flogen die Kraniche majestätisch über uns hinweg. Die Rehe waren von dem Formationsflug der großen Vögel in wenigen Metern über ihren Köpfen beeindruckt und zogen sich mit einigen Sprüngen in den Wald zurück. Die Begegnung hat mit auf jeden Fall gezeigt, dass die Kranich da sind. Ich hatte meinen Ausflug in der Hoffnung gestartet, dass ich die Vögel des Glücks ein wenig länger beobachten konnte, als nur in einem Überflug. Aber das Glück schien mir nicht gewogen zu sein. Auf dem Rückweg hörte ich dann wieder das typische Trompetenkonzert der Kraniche und ich entdeckte in einige Entfernung auf eine Wiese drei Vögel. Ich pirschte mich im Schutz der Büsche am Feldrand ein wenig dichter und konnte einen einjährigen Kranich und ein paar Altvögel ausmachen. Es war ein schönes Erlebnis die imposanten Kraniche in der ersten Frühlingssonne zu beobachten. Hier ein paar Schnappschüsse von meinem Ausflug über die Felder unserer Gemeinde. Ergänzt habe ich die Bilder mit einigen meiner Kranich Aquarelle und zwei Wild life Aquarellen mit Rehen.

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Nach diesem Ausflug hatte mich die Faszination für die Kraniche wieder gepackt und ich habe noch am gleichen Abend eine Miniatur in Aquarell gemalt. Passend zu meinen Erlebnissen habe ich meinem kleinen Kranich Aquarell den Namen „Frühlingsboten“ gegeben. Gemalt habe ich die Miniatur im Format 10,5 x 15 cm mit den Kranichen im Flug mit meinen Aquarellfarben von Schmincke auf einer Aquarellpostkarte  von Hahnemühle. Aus meiner Sicht eine gelungene Kombination von Aquarellpapier und –farben für dieses kleine Kranich Aquarell.

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Frühlingsboten (c) Miniatur mit Kranichen in Aquarell von Frank Koebsch

Frühlingsboten (c) Miniatur mit Kranichen in Aquarell von Frank Koebsch

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Ich hoffe, dass diese Frühlingstage wirklich das Ende des Winters einleiten und die Kraniche in diesem Jahr nicht zu früh sind. Denn ich habe noch viele Bilder vom Frühlingsanfang mit Schnee und Sturm in Erinnerung. Auch damals war ich auf den Spuren der Kraniche unterwegs und habe den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee auf den Maisfeldern rund um Sanitz verbracht. Aber wenn Sie genauso wie ich, an die Kraniche als Frühlingsboten glauben, dann können Sie das kleine Frühlingsaquarell hier auf meinem Blog oder auf unserer Web-Seite kaufen. Wenn Sie statt des Originals lieber einen Druck erwerben wollen, weil Sie ein Bild mit anderen Maßen auf Leinwand, Alu Dibond, Acrylglas oder andere Materialien benötigen, dann erstellen wir gerne eine Reproduktion für Sie.


Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark 2019

P.S. Wenn Sie Lust haben, gemeinsam mit mir Kraniche zu beobachten und zu malen, dann habe ich einen Tipp für Sie. Begleiten Sie mich doch im Herbst auf der Malreise zu den Kranichen im Müritz Nationalpark. Diese Malreise ist eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam in einer kleinen Gruppe die Kraniche auf den Feldern an der Müritz und ihren Schlafplätzen zu erleben und anschließen im Hotel Kranichrast zu male

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Kranich Bilder im Natureum Darßer Ort


Kranich Bilder im Natureum Darßer Ort

Eine Ausstellung von Drucken der Kranich Aquarellen von Frank Koebsch

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Ausstellung Faszination Kraniche im Natureum von Frank Koebsch

Ausstellung Faszination Kraniche im Natureum von Frank Koebsch

Vor einigen Tagen hatten Hanka und ich unsere Ausstellung im Rostocker Zoo eröffnet. Unmittelbar danach habe ich mich auf den Weg zum Natureum auf dem Darßer Ort gemacht. Das Wetter lud zu einem herbstlichen Ausflug in den Nationalpark längs des Rundweges Darßer Ort ein.  Aber ich bin zum Arbeiten an die Ostsee gefahren. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Meeresmuseum und dem Kranichschutz Deutschland hatte ich eine Ausstellung meiner Kraniche Aquarelle dort vorbereitet. Der Kranichzug im Herbst und im Frühling gehören zu den schönsten Naturereignissen an der Ostsee und diese Zeit wollten wir mit einer Ausstellung begleiten, um ein wenig von unserer Faszination für die Kraniche weiter zu geben. Die Sonderausstellungen im Natureum werden im ehemaligen Petroleumbunker des Leuchtturms Darßer Ort realisiert. Es war im Rahmen der Vorbereitungen ganz schnell klar, dass hier keine Kranichbilder auf Aquarellpapier ausgestellt werden können. Es gibt weder dichte Türen und Fenster und keine Heizung, um die Luftfeuchtigkeit von den Aquarellen fernzuhalten. Also habe ich Drucke von unseren Aquarellen erstellen lassen. Die Wahl fiel auf Drucke auf Acrylglas. Mit Unterstützung von XXLPIX habe ich 17 hochwertige Drucke auf Acrylglas von meinen Kranichaquarellen erstellen lassen. Ich habe für die Ausstellung Aquarelle ausgesucht, die die Vögel des Glücks in verschiedenen Situationen und Jahreszeiten zeigen. So sind Aquarelle sehen, die Kraniche im Schnee, bei ihrem Hochzeittanz, mit lautem Geschrei beim Trompetenkonzert oder  ganz majestätisch beim Formationsflug zeigen. Es ist aus meiner Sicht ist eine Präsentation entstanden, die für die Besucher jetzt im Herbst genauso interessant ist, wie für die Kraniche als Boten des Frühlings. Dieses ist wichtig, denn die Ausstellung soll vom September bis   zum April 2017 den Besucher des Natureums am Darßer Orts die Kraniche als Bewohner der Boddenlandschaften ein wenig näherbringen. Spannend war es für mich, dass ich das erste Mal mit dem Auto zum Darßer Ort fahren konnte, um die Drucke anliefere zu können. Auf Bitte des Meeresmuseum Stralsund hatte das Nationalparkamt Born hatte mir eine Einfahrtgenehmigung für den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erhalten. Hier ein paar Fotos von den Vorbereitungen, dem Hängen der Bilder und die offizielle Pressetext der

Ausstellung „Faszination Kraniche“ im Natureum am Darßer Ort 

Im Rahmen der 18. Woche des Kranichs wurde im NATUREUM die Sonderausstellung „Faszination Kraniche“ eröffnet. Im ehemaligen Petroleumbunker, wo früher das Lampenöl für das Leuchtfeuer Darßer Ort gelagert wurde, sind nun bis zum Frühjahr 2017 Aquarelle von Frank Koebsch zu sehen.

Seine Kranichmotive, mit Titeln wie Majestätisch, Morgenkreis, Trompetenkonzert oder Hochzeit in Weiß, fügen sich thematisch optimal in das Ausstellungskonzept des NATUREUMs ein – das Naturkundemuseum im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, welcher im Herbst und im Frühling Rastplatz für unzählige Kraniche ist.

Der Kranichzug ist eines der schönsten Naturereignisse an der Ostsee. Der Maler Frank Koebsch, geb. 1960, beobachtet Kraniche seit einigen Jahren. Aus der Begeisterung für die „Vögel des Glücks“ ist die Idee für das Projekt „Faszination Kraniche“ in Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland entstanden. Innerhalb des Projektes stellt Frank Koebsch seine Aquarelle im Norden Deutschlands aus und organisiert Veranstaltungen, wie Vorträge, Aquarellkurse und Malreisen zu den Kranichen, um auf die Schönheit der Natur und den notwendigen Arten- und Umweltschutz aufmerksam zu machen. Weitere Informationen und Bilder findet man auf faszinationkraniche.wordpress.com oder atelier-koebsch.de.

Die neue Sonderausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; ab November Mittwoch bis Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr. Das NATUREUM inmitten des ursprünglichen Darßwaldes ist nur zu Fuß, per Fahrrad oder Pferdekutsche erreichbar. Bisher besuchten mehr als drei Millionen Gäste das naturkundliche Museum am begehbaren Leuchtturm Darßer Ort. Der phantastische Blick von der Aussichtsplattform auf die Ostsee und die Darßlandschaft belohnt in jedem Fall das „Bezwingen“ der Wendeltreppe mit ihren 126 Stufen.

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Wie immer unterstütze ich mit meinen Ausstellungsprojekten den Kranichschutz.

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Ich wünsche allen Besuchern des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und des Natureums am Darßer Ort einen wunderschönen Herbst. Vielleicht besuchen Sie dann ja auch die Ausstellung „Faszination Kraniche“.

Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling


Wenn die Kraniche kommen, ist es Frühling

Kraniche sind zuverlässige Frühlingsboten 😉

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Ich habe vor ca. acht Wochen die letzten Kraniche gesehen. Es gab genau zwei Tage zwischen Weihnachten und Silvester an  denen Schneewolken über Sanitz die Landschaft in einen Wintertraum verzaubert haben. Währende dieses kurzen Wintereinbruchs habe ich das Glück gehabt und konnte Kraniche im Schnee Mecklenburgs beobachten. Dieses waren einzelneZugvögeln, die bei milden Wintern bei uns überwintern. Aber jetzt Ende Februar nach demSchneeglöckchen, Winterlinge, Krokusse und Haselblüten  zu sehen sind, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Mit den Frühlingsblühern kehren die Kraniche aus dem Süden zurück. Von überall her werden Kranichsichtungen berichtet, wie über Reinhardshausen und Albertshauswn, über Mittelhessen, Wittgenstein, Osnabrück, am Rhein und der Ruhr, im Spreewald, … Es ist einfach toll wie die Menschen Jahr für Jahr auf die Vögel des Glücks warten und sich von derFaszination für die Kraniche an stecken lassen. Für mich ist es auch immer wieder interessant zu erfahren, auf welch ganz unterschiedlicher Weise die Menschen die zurückkehrenden Kraniche begrüßen. Auch ich habe die vergangenen Tage genutzt und versucht, die Kraniche als Frühlingsboten zu beobachten. Ich habe ja das Glück, dass mehrere Kranichpaare seit einigen Jahren in der Nähe brüten. Als dann Anfang vergangener Woche die Vögel mit lautem Geschreiüber uns weg geflogen sind,  habe ich meine Kamera geschnappt und bin über die Wiesen gezogen, um zu sehen, ob „unsere“ Kraniche angekommen sind. Im vergangenen Jahr hatte ich dieKraniche zum ersten Mal am 26. Februar beobachten können, während 2012 ich sie erst am 11. März gesehen habe. Ich hatte Glück, dass Wetter spielte mit und so konnte ich die Vögel ganz entspannt auf unseren heimischen Wiesen antreffen. Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Schnappschüsse der vergangen Tage.

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Es ist einfach nur schön die imposanten Vögel zu beobachten. Das die Kraniche dem Frühlingswetter wirklich trauen, zeigt, dass sie sich bereits ihren Frühlingsgefühlen hingeben, ganzaufgeregt begleitet von lauten Trompetenkonzert ihren Hochzeitstanz aufführen. Aber nicht nur die Kraniche haben sich von den Frühling verleiten lassen, sondern  auch die Pferde. Wie vom Hafer gestochen galoppierten die Pferde über die Weiden. Zuerst schauten die  Kraniche ganz entspannt auf das Treiben, passten schön auf, dass ihnen keiner zu nahe kam. Aber dann wurde es ihnen mit den Vierbeinern doch zu doll und sie flogen majestätisch davon.

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Ich drücke den Kranichen die Daumen, dass sie sich in diesem Jahr mit dem Frühling nicht irren. Denn 2013 hatte ich den Frühlingsanfang mit den Kranichen im Schnee verbracht und konnte tagelang ihren Spuren im Schnee folgen. Aber in diesem Jahr sind die Kraniche als Frühlingsboten nicht alleine, denn auch die erste Störche sind schon da. Die Pflanzen, die Kraniche und die Störche können nicht irren. Oder?

Es waren schöne Stunden in der Natur und es juckt mir in den Fingern es mit einem neuen Kranichaquarell oder anderen Frühlingsbildern zu probieren.

Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz


Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz

Vogelzug auf Hiddensee, Rügen und Ummanz

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Noch wird in den Nachrichten intensiv über den Kranichzug in diesem Herbst berichtet, egal ob aus Linum, aus Osterholz-Scharmbeck, aus Göttingen, aus dem Saarland, aus Thüringen, ausHessen, von den Schwalmwiesen bei Loshausen, in der Tagesschau, in dem hr-fernsehen  oder oder…  Aber die Zeit geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Und so muss ich mich sputen, über unsere Reise Anfang Oktober nach Hiddensee, Rügen und Ummanz zu berichten, bevor alle Zugvögel verschwunden sind. Nach dem wir in diesem Herbst schon  einen Abend mit den Kranichen im Müritz Nationalpark verbracht haben und auch die Kraniche am Schaalseebesucht hatten, war der Jahreshöhepunkt unsere Kranichbeobachtungen auf der Reise Anfang Oktober auf der Insel Rügen. Von dort aus auf wir verschiedene Ausflüge unternommen, z.B. um den Vogelzug auf Hiddensee oder Kraniche auf Rügen am Udarser Wiek zu beobachten. Es war schon beeindruckend die Kanadagänse, die Weißwangengänse auf Hiddensee, die Kraniche auf den Weg von Hiddensee nach Rügen und aus der Ferne tausende Kraniche und Gänse über Ummanz zu sehen. Mit den Schwärmen der Zugvögel über Ummanz war unser Ziel für die nächsten Tage  festgelegt.

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Kranichbeobachtung auf den Boddenwiesen von Tankow 

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Im Norden von Ummanz gibt es den Kranichbeobachtungspunkt Tankow. Von diesem Aussichtpunkt aus, ist es ein wunderbares Naturschauspiel die Kraniche bei Sonnenuntergang zu beobachten. Es ist herrlich im letzten Licht des Tages die Kraniche auf ihre Schlafplätze einschweben zu sehen. Aber wir hatten ein ganz anderes Ziel. Wir sind an dem Aussichtpunkt vorbei über einen kleinen Feldweg auf die abgeernteten Felder und Boddenwiesen gegangen.  Von weitem hörte man schon das Schnattern der Gänse und das Trompetenkonzert der Kraniche. Wir haben unseren Augen kaum getraut. Tausende Vögel waren in der Luft auf den Feldern und die Wiesen. Wir durften ein imposantes Naturschauspiel erleben und haben die Stunden dort genossen. Besonders die Kraniche haben sich von den abgeernteten Maisfeldern anlocken lassen. Hier ein paar Fotos, die innerhalb von drei Tagen zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind, ergänzt mit einigen Kranich Aquarellen, die nach ähnlichen Beobachtungen entstanden sind.

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Es war einfach nur toll die Gänse und Kraniche im Herbst auf Ummanz zu beobachten. Die einen Vögel begrüßten aufgeregt die Neuankömmlinge, wenn diese wie auf einer Landebahn einschweben. Andere Kraniche probten mit lautem Geschrei den Abflug oder zogen imFormationsflug an uns vorbei. Für uns war es einfach die Faszination pur, wenn die Vögel des Glücks majestätisch in den neuen Tag starteten oder wir sie bis zum Abendrot beobachten konnten. Oft war es ein wunderbares und stimmgewaltiges Durcheinander. Es war nicht einfach die Vögel auseinander zu halten. Wissen Sie, wie viele Kraniche und Gänse auf den letzten beiden Bildern zu sehen sind? 😉 Gans oder Kranich ist hier die Frage.

Aber auch die schönste Zeit geht vorbei. Die meisten Kraniche sind bereits auf den Weg nach Süden und ich muss mit Fotos die Erinnerungen wachhalten. Sicher werden in den nächsten Wochen und Monaten wieder neue Kranich Aquarelle entstehen und die Kraniche auf der Rügeninsel Ummanz werden wir sicher dabei helfen.

Schlafenszeit (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch


Schlafenszeit (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Das „vergessene“ Kranich Aquarell

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Es gibt Aquarelle, die ich noch nicht auf meinem Blog vorgestellte habe, obwohl ich sie vor über ein Jahr gemalt habe. In der Regel stelle ich meine Aquarelle nach der Fertigstellung hier vor oder zeige sogar wie das Aquarell entstanden ist. Danach füge ich das Bild auf der Seite aktuelle Aquarelle und unsere Webseite www.atelier-koebsch.de ein. Oft zeige ich meine Aquarelle, dann noch einmal ich einen anderen Zusammenhang, z.B. meine Kraniche Aquarelle, wenn die Kraniche im Frühling aus dem Süden zurückkehren oder den Ausstellungen, in denen ich die Bilder zeige. Zu guten Letzt erstelle ich immer noch einen Artikel über den Verkauf jedes Bildes und liste alle verkauften Aquarelle zum Jahresende auf. Irgendwie habe ich vergessen, eines meiner Kranich Aquarelle in den Zyklus einzupflegen und so stelle ich das Bild hier erst vor, nachdem ich es verkauft und bereits in zwei Ausstellungen gezeigt  haben ;-). Das „vergessene“ Kranich Aquarell trägt den Titel „Schlafenszeit“, also ist vielleicht mit der Bildbezeichnung zu erklären, warum ich geträumt habe.

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Schlafenszeit (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Schlafenszeit (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Entstanden ist das Aquarell „Schlafenszeit“ Anfang 2013 in Vorbereitung meines Ausstellungsprojektes „Faszination Kraniche“. Ich habe versucht, die Stimmung einzufangen, wenn die Kraniche abends auf ihren Schlafplätzen eintreffen. Das erste Mal habe ich dieses wunderbare Naturschauspiel beim Kranichzug auf dem Darss gesehen. Mit dem Sonnenuntergang beginnen die Kraniche von den Feldern zu ihren Schlafplätzen zu fliegen. Nach und nach schweben die Vögel majestätisch ein. Das Licht der Sonne färbt  den Himmel fast golden und bietet ein wunderbares Szenario für die Vögel des Glücks, was bei mir immer wieder die Faszination für die Kraniche wachruft.  Mit dem verschwinden der Sonne hinter der Horizont oder den Bäumen herrschen dann immer mehr blaue und lila Farbtöne vor. Nur noch die letzten Kraniche, die noch hoch genug fliegen, werden von dem letzten Licht der Sonne erfasst. In dem kniehohen Wasser der Boddenwiesen können die Kraniche gut geschützt von dem Fuchs u.a. schlafen und Kraft für den neuen Tag sammeln. Am nächsten Morgen mit den wärmenden Strahlen der Sonne beginnt dann der Start in den neuen Tag wieder mit lautem Geschrei ;-)

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Im vergangenen Jahr habe ich das  Aquarellbild „Schlafenszeit“ in den Ausstellungen in Rostock sowie der Ausstellung von Kranich Aquarelle in der Galerie FASZINATION ART gezeigt und nun Anfang Januar konnte ich dieses Bild verkaufen. Ich wünsche den neuen Besitzern viel Freude mit ihrem neuen Kranichaquarell. Mir viel diesen Mal die Trennung von dem Bild relativ leicht,  denn die Käufer hatten bereits vor einigen Wochen das Kranich Aquarell „Auf den Weg nach Rügen“ und so weiß ich, dass Aquarell in gute Hände kommt nicht wieder „vergessen“ wird ;-).

Wie gefällt Ihnen das Kranich Aquarell „Schlafenszeit“ ?

Trompetenkonzert – ein Kranich Aquarell


Trompetenkonzert – ein Kranich Aquarell 

Das letzte Konzert der Kraniche, bevor sie nach Süden fliegen

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Der malerische Sommer an Ostsee, der anhaltende Altweibersommer verzögert den KranichzugDie Kraniche nutzen die Zeit zum Weiterflug und fressen sich satt. Aber trotzdem haben die Kraniche aus Mecklenburg Vorpommern ihren Weg nach Süden begonnen. Es war eine schöne Zeit als man abends die Kranich im Herbst auf ihren Ratsplätzen beobachten konnte. Eine solche Szene zeigt mein neues Aquarell. Die Kraniche stehen auf einer Wiese und stimmen ein Trompetenkonzert an. Ein wunderbarer Augenblick ;-) Ich habe versucht dieses abendliche Erlebnis mit meinen Schminke Horodam Aquarell Farben auf Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo 600 g/m² einzufangen. Dieses Aquarellpapier erlaubt wunderbare Farbabstuffungen.

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Trompetenkonzert (c) ein Kranich Aquarell von FRank Koebsch

Trompetenkonzert (c) ein Kranich Aquarell von FRank Koebsch

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Die charakteristischen Rufe der Kraniche liegen jetzt wieder vielerorts in Norddeutschland in der Luft und ein Teil der Kraniche legt noch einmal eine Pause ein. Z.B. machen sieZwischenstadion in der goldenen Aue und dem Helme- Stausee, der Diepholzer Moorniederung. Aber es ist nur eine kurze Rast, denn die meisten Kraniche fliegen nach Süden. So sind zurzeit Tausende Kraniche im Anflug über dem Hunsrück zu sehen.Lamperheim wird in den nächsten Wochen über 250.000 Kraniche auf ihrem Weg von der Ostsee nach Spanien überflogen. Auf dem Weg nach Süden erfreuen die Vögel des Glücksviele Menschen. Aber was für viele Menschen Glück bedeutet, bereitet für anderen Menschen Ärger.

mit lautem Geschrei (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

mit lautem Geschrei (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Vor einigen Tagen hatte ich das Kranich Aquarell „mit lautem Geschrei“ vorgestellt. Der Titel des Bildes passte gut zu dem lautem Geschrei um die Kraniche und unsinnigen Äußerungen des SPD-Landtagsabgeordnete und Präsident des brandenburgischen Landesbauernverbandes Udo Folgart, der den Abschuss von Kranichen – wegen angeblich finanzieller Einbußen für die Landwirte gefordert hatte. In zwischen hat er zurück gerudert, was den Abschuss betrifft und will nun einen Kranich-Managementplan, ohne aber etwas über den Weg dahin und die angestrebten Inhalte zu sagen. Schade … denn es sind auf jeden Fall Überlegungen notwendig, wie wird Menschen damit umgehen wollen, wenn auf einen relativ begrenzten Territorium300.000 Kraniche rasten. Aber Udo Folgart fällt nichts Besseres ein, als von der EU Geld für die Ausgleichzahlungen für die Bauern zu fordern. Die Maßnahmen sollten schon ein wenig weiter gehen, denn wir haben den Platz für die für die Kraniche u.a. in den vergangenen Jahren immer weiter eingeengt. Dieses ist der Grund warum, die Kraniche sich an der Saat vergreifen und hier ist die Lösung zu suchen.

Ich hoffe, dass es gelingt mehr Flächen für wunderbare Trompetenkonzert der Kranichezur Verfügung zu stellen, denn nur dadurch werden mir die Motive für meine ProjektFaszination Kraniche nicht ausgehen ;-)

Das laute Geschrei um die Kraniche


mit lautem Geschrei, ein Kranich Aquarell und ein klein wenig Politik

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Begeisterung für unsere Natur und Kranichschutz

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Faszination Kraniche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Faszination Kraniche (c) Aquarell von Frank Koebsch

Im Herbst sammeln sich die Kraniche und schon beginnt das Geschrei. In diesem Herbst schreien aber nicht nur die Kraniche sondern auch die Politiker. Ich bin zwar kein Naturfanatiker, aber ich freue mich an der Natur und hoffe, dass dieses unsere Kinder und Enkel auch noch erleben können. Hierzu gehört dann auch die Bewahrung der Artenvielfalt und der notwendigen Räume für Pflanzen und Tiere.  Dieses ist auch meine Motivation für mein AusstellungsprojektFaszination Kraniche. In Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland möchte ich anderen Menschen die Schönheit unserer Natur und der Kraniche nahe zu bringen. Hierzu gehören Ausstellungen wie in der Hamburger Galerie Faszination Artin der Rostocker City, im Biosphärenreservat am Schaalsee, das Basteln und Malen mit KindernAquarellkursePressearbeit, u.a. Umso mehr trifft mich

das Geschrei um die Kraniche.

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Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Kranich (c) Aquarell von Frank Koebsch

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Präsident des brandenburgischen Landesbauernverbandes Udo Folgart fordert den Abschuss von Kranichen – wegen angeblich finanzieller Einbußen für die Landwirte. Das Thema ist brisant. Kaum hatte Udo Folgart diese Forderung in einem Interview mit rbbgeäußert, griffen diese Diskussion die Potsdamer Neusten Nachrichten, derTagesspiegel Berlin, der NABU Brandenburg und Berlin. Die Naturschutzorganisationen fassen die Argumentation von Udo Folgart alsStimmungsmache gegen die Kraniche auf. Ich finde es auch nicht lustig, dass die Vögel des Glücks ins Visier genommen werden. Mit der Argumentation, dass Tiere Schaden in der Landwirtschaft anrichten oder gefährlich für die Menschen sind wurden in den vergangenen Jahrhunderten. Jahrzehnten und Jahren etliche Tierarten ausgerottet. Von Naturschützern und Gegnern wurden zum Teil ideologische Kriegszüge geführt. Zum Beispiel hat 1958 die Volksrepublik China versucht die Spatzen auszurotten, weil sie große Teile der Reisernte fraßen. Die Rache der Natur Spatzenausrottung folgte prompt. Warum machen wir als Menschen immer wieder den gleichen Fehler, erst schießen dann fragen? Die Kraniche werden uns nicht gleich verhungern lassen. Warum nutzen wir nicht die Zeit, um gemeinsam mit den Bauern, einer Hochschule und dem Kranich Informationszentrum der Sache wirklich auf dem Grund zu gehen? Ich mag das Geschrei dieser Politiker, Lobbisten u.a. nicht. Und zum Glück haben die Kraniche auch mächtige Verbündete, die vielen tausende Kranichbegeisterten Menschen und die Lufthansa Group, die den Kranichschutz unterstützt. Nun inzwischen musste sich Udo Folgart entschuldigen, denn der Bauernpräsident erntet nur Kritik für seine fixe Idee, die Vögel abschießen zu lassen.   Ich mag

das Geschrei der Kraniche.

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mit lautem Geschrei (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

mit lautem Geschrei (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Es ist ein tolles Gefühl die Kraniche zu beobachten und so sind in den vergangenen Jahren einigeKranich Aquarelle entstanden. Eines meiner Kranich Bilder, die ich hier auf meinem Blog noch nicht vorgestellt habe, hat den Titel „mit lautem Geschrei“. Es ist ein wunderbares Naturschauspiel, wenn hunderte Kraniche jetzt auf den abgeernteten Maisflächen stehen und trompeten. Ich habe einfach mal drei von ihnen mit meinen Schmincke Farben auf Hahnemühle Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo 600 g/m2 matt in 56 x 76 cm gezaubert.  Die drei Kraniche sind recht aufgeregt und schreiten lautstark. Solche keinen Streitigkeiten werden immer wieder schnell beigelegt, denn die Kräfte werden für den Flug in den Süden gebraucht.

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Wo können Sie zur Zeit Kraniche beobachten?

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Nutzen Sie doch die kommenden Wochen, um selbst einmal Kraniche zu beobachten. Hier ein paar Tipps und Lokation zu Kranichbeobachtung: im Kelbraer Stausee, im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, in Hamburger Duvenstedter Brookin den Moorgebieten rund um Gnarrenburg (Landkreis Rotenburg), im Linumer Bruch, im Luckauer Becken, am Speicher Straußfurt, am Rande des Huvenhoopsmoor nahe der Ortschaft Glinstedt,  im Biosphärenreservat Schorfheide, imNationalpark Unteres Odertal, im  Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaftim Rhin-Havel-Luch, … Wenn Sie keine Gelegenheit hierzu finden, empfehle ich Ihnen den Videokanal und dieWebseite von Heidi und Bernd-Dieter Rosien, hier werden z.Z. fast täglich neue Fotos und Videos veröffentlicht.

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