Faszination Kraniche

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Im Auenwald © ein Kranichaquarell von Frank Koebsch


Im Auenwald © ein Kranichaquarell von Frank Koebsch

Kraniche bei der Brut im Auenwald

Heute möchte ich Euch ein neues Aquarell vorstellen. Es ist ein Kranich Aquarell, das ich in Vorbereitung auf den Aquarellkurs: Faszination Kraniche gemalt hatte, um mich ein wenig auf denKurs einzustimmen. Das Aquarell zeigt eine Szene aus den geheimsten Wochen der Kraniche. Nach der Kranichbalz mit ihrem wunderbaren Hochzeitstanz ziehen sich die Vögel des Glücks in unzugängliche Feuchtgebiete zurück und beginnen mit dem Nestbau und der Brut. Die Brutplätze der Kraniche liegen oft versteckt in einem Erlenbruch. Da man in dieser Zeit die Kraniche nicht stören darf und nur mit besonderer Genehmigung beobachten darf, weiche für meine Beobachtungen in der Brutzeit in den Wildpark – MV nach Güstrow aus. Dort gibt es im Freigehege für die Kraniche und Störche einen wunderbaren Bruchwald. So ist auch nicht verwunderlich, dass es dort 2014 und 2015 gelungen ist, Kranichjunge aufzuziehen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit die Kraniche im Auenwald beim Nestbau, dem Brüten und der Aufzucht der Jungen zu beobachten. Es ist einfach faszinierend die Kraniche in dieser Umgebung zu fotografieren und später zu malen. Mein Plan ist es, eine kleine Serie von Kranich Aquarellen mit diesen Szenen zu malen. Heute zeige ich das erste Kranichbild aus dem Bruchwald.

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Im Auenwald (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Im Auenwald (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Die Herausforderung war für mich, das Wirrwarr der Bäume und das durchscheinende Licht darzustellen. Hierbei hat mir die Wahl des Aquarellpapiers geholfen.  Gemalt habe ich das Bild auf Hahnemühle  Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Im Zusammenspiel mit meinen Aquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste.

Wie gefällt Ihnen mein neues Kranichaquarell „Im Auenwald“?

 

Kraniche und Gänse auf unseren Feldern


Kraniche und Gänse auf unseren Feldern

Der Tisch ist gedeckt © ein Aquarell mit Gänsen und Kranichen von Frank Koebsch

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Es ist immer wieder faszinierend, wenn zu den Zeiten des Vogelzuges Gänse und Kraniche bei uns Rast machen. Vor wenigen Tagen sind die Kraniche aus dem Süden zurückgekehrt. Bei bestem Flugwetter waren bis 70.000 Kraniche auf dem Weg nach Norden. Wenn die Vögel wieder zurückkommen, kann man sie in ihrem Formationsflug auf den Weg zu Ihren Rastflächen oder auf den Weg nach Rügen und weiter nach Skandinavien am Himmel sehen.  An Tagen mit perfekten Flugwetter für die Kraniche hört an die Vögel des Glücks schon von weitem an ihrem lautem Geschrei – ihrem Trompeten. Es ist einfach herrlich die Kraniche als Boten des Frühlings zu beobachten. Die  Faszination für die Kraniche verbindet mich mit vielen Menschen. Aber gerade in unserer heutigen Zeit mit der intensiven Bewirtschaftung der Flächen sind die Kraniche und Gänseim Frühling und Herbst nicht nur gern gesehene Gäste. Wir haben im vergangenen HerbstKraniche Maisfeldern der Rügeninsel Ummanz beobachtet. Innerhalb von Stunden  haben wir tausende Kraniche und Gänse auf den abgeernteten Maisfeldern und Boddenwiesen beobachtet, für alle  Zugvögel – ein gefundenes Fressen. Es war wie in jedem Herbst,  der Tisch ist gedeckt.  Doch jetzt im Frühjahr gibt es keine abgeernteten Felder und viele von den Kranichen und ihren Flugbegleiter landen auf der Frühlingssaat. Sofort beginnt Jahr für Jahr die Diskussion, dass die Zugvögel die Felder leer fressen. Klar denn wir haben viele Flächen mit unserer intensiven Nutzung der Natur entzogen. Für die Bauern entsteht Jahr für Jahr ein nicht zu vernachlässigender Schaden.

Ein Weg, um ein Miteinander von Natur und Landwirtschaft zu ermöglichen,  sind Ablenkflächen mit eingesäten Körnern oder gehäckseltem Mais. So kann man die Kraniche von den landwirtschaftlichen Nutzflächen fernzuhalten, wie in Brandenburg im Linumer Bruch, imBiosphärenreservat Schaalsee, am Helmestausee. Eine wesentlich erfolgreichere Art mit den Zugvögel umzugehen, als die Versuche, sie mit Selbstschussanlagen, Vogelscheuchen, Hubschraubern, Drohnen immer wieder zu verscheuchen oder gar den Abschuss der Kraniche und von mehr Gänsen zu fordern. Es kommt auf das Miteinander von Natur und uns Menschen an, und mit immer mit einem lauten Geschrei um die Kraniche, die Gänse, die Wölfe, die … zu versuchen, Wählerstimmen zu fangen.

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Der Tisch ist gedeckt (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

Der Tisch ist gedeckt (c) ein Aquarell mit Kranichen und Gänsen von Frank Koebsch

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Das Bild „Der Tisch ist gedeckt © ein Aquarell mit Gänsen und Kranichen von Frank Koebsch“ ist in der vergangenen Woche entstanden, als ich seit langem mal wieder Selbstschussanlagen hörte. Da wurde ich mit jedem Knall an unser Problem mit den Gänsen und Kranichen auf unseren Feldern und den wunderschönen Herbst mit den Kraniche auf Rügen undUmmanz erinnert. Gemalt habe ich das Wild Life Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpapier Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, 600 g / mmatt. Im Zusammenspiel mit meinenAquarellfarben von Schmincke garantiert dieses Aquarellpapier gute Verläufe und ausreichende Kontraste. So konnte auf meinem Aquarell die Stimmung auf dem abgeernteten Maisfeld einfangen.

Wie gefällt Ihnen das neue  Kranich Aquarell?  😉

 

Was machen Kraniche im Schnee?


Was machen Kraniche im Schnee?

Nachbarn im Anflug (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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erste Besucher der Ausstellung Faszination Kraniche (c) Maike Josupeit (1)

erste Besucher der Ausstellung Faszination Kraniche (c) Maike Josupeit (1)

Anfang März sind bei frühlinghaftem Wetter bereits einige tausend Kraniche in Norddeutschland angekommen. Das Wetter hat uns und die Kraniche überrascht. Der Neuschnee bis zu 30 cm und Nachfrösten bis zu minus 18 Grad setzen den Vögeln arg zu. Dieses war die Situation bei der Eröffnung der Ausstellung Faszination Kraniche in derGalerie FASZINATION ART  am vergangenen Sonnabend. Beim Betrachten der Kranich Aquarelle fragten mich viele Besucher, was die Kraniche bei diesem Wetter machen, denn es sind 70.000 Kraniche im „warmen“ Spanien gestartet, um nach Deutschland und Skandinavien zurück zu kehren. Der Schnee zwingt die Kraniche zur Pause. Über 3000 Kraniche machen derzeit Rast im Bereich des Leinepolders zwischen Hollenstedt und Salzderhelden. Dort sind die Vögel wunderbar z.B. vom Beobachtungspunkt im Vogelschutzgebiet Leinepolder zu beobachten. Durch den Wintereinbruch leiden die Zugvögel unter dem Wetterumschwung, es ist die reinste Zitterpartie für die KranicheDr. Nowald  vom Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf  beschrieb die Situation der Vögel wie folgt „Sie stehen stoisch in windgeschützten Ecken, hinter Hecken und an Waldrändern und versuchen, möglichst wenig Energie zu verbrauchen.“ So kann man z.Z. immer wieder größere Gruppen der Zugvögel auf den Feldern beobachten, denn die Kraniche warten auf wärmeres Wetter. Es sind wunderbare Motive auf den Schneeflächen. Ich habe am Dienstag auf dem Rückweg von meinem Aquarellkurs die Kraniche von der Autobahn zwischen Wismar und Doberan gesehen. Leider kann man zum Fotografieren nicht einfach auf der Autobahn halten. Susanne Haun hat heute aber auf dem Weg zu unser Sternzeichen Ausstellung in Bad Doberan die Vögel ebenfalls entdeckt, so dass ich die Hoffnung habe, die Kraniche noch einmal in Ruhe beobachten zu können. Solche Kranichbeobachtungen sind für mich Grundlage für meine Aquarelle. Ich habe das Glück, dass direkt in der Nähe unserer Gemeinde mehrere Kranichpaare brüten, so können wir in der Regel Kraniche beim Nachbarn am Zaun beobachten. Solche Szenen mit den Kranichen im Frühling verleiten mich immer wieder dazu neue Kranich Aquarelle zu malen. Eines dieser Bilder, das in den letzten Wochen in Vorbereitung für das Projekt Faszination Kraniche entstandenen ist, nimmt auf die Kraniche in unserer Nachbarschaft Bezug. In dem Aquarell „Nachbarn im Anflug“ habe ich meine Erinnerungen an die majestätischen Vögel aus dem vergangenen Jahr einfließen lassen.

Nachbarn im Anflug (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

Nachbarn im Anflug (c) ein Kranich Aquarell von Frank Koebsch

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Das Kranich Aquarell habe ich auf Echt-Bütten Aquarellkarton Leonardo, rau 600 g/m² – 100% Hadern von Hahnemühle gemalt. Ich male gerne auf den Papieren von Hahnemühle und umso mehr freut es mich, dass sich der Papierhersteller mit seiner Umweltinitiative Green Rooster engagiert und das Ausstellungsprojekt Faszination Kraniche als Partner unterstützt. Das Bild scheint mir gut gelungen zu sein, denn Karsten Peters der Galerist der Galerie FASZINATION ART konnte dieses Aquarell zusammen mit einem weiterem Bild bereits vor der offiziellen Eröffnung verkaufen. Eine wunderbare Wertschätzung ;-)

Diesen Erfolg teilen Karsten Peters und ich, denn im Rahmen des Projektes teilen wir 10% der Verkaufserlöse  mit dem Kranichschutz Deutschland. Wenn Sie meine Kranich Aquarelle im Original sehen wollen und mehr über das Projekt sowie die Zusammenarbeit mit dem Kranichschutz Deutschland erfahren wollen, kommen Sie doch einfach bis zum 04. April 2013 in die Galerie FASZNATION ART. Gerne erkläre ich Ihnen auch, Was machen Kraniche im Schnee?

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